12.07.2014

Von heute gibt es kaum was zu erzählen. Ich bin aufgewacht mit meinem schweren, schmerzenden Herzen und ging ins Bad, um mich fertig zu machen. Meine Mutter war schon bei der Arbeit. Ich weinte ununterbrochen, stand vorm Spiegel, guckte mich an, sah das Mädchen, dass ich vor drei Jahren auch im Spiegel gesehen habe. Das war ein ganz anderer Mensch. Ich wollte mir noch die Fingernägel schneiden, hielt die kleine Schere in der Hand, sah sie an. Holte aus und rammte sie mir in den Oberarm. Es blutete, ein kleines Loch war zu sehen. Ich brach weinend zusammen... Das kann doch einfach nicht wirklich wahr sein... Ich klebte mir ein Pflaster auf, leinte den Hund an und ging mit ihr los, in der Hoffnung beim Spazierengehen auf andere Gedanken zu kommen. Mein kleiner Zwilling schrieb mich an. Sie fragte mich, ob es mir besser ging, aber eigentlich ging es mir noch schlechter, denn meine Hoffnung, dass alles nur ein böser Traum sei, wurde über den Haufen geschmissen. Sie machte sich Sorgen um mich... Aber ich beruhigte sie. Ob das okay war... Ich weiß es nicht. Nachdem ich mit dem Hund gegangen bin und wieder zu Hause war, ging es mir immernoch genauso beschissen und ich stürzte mich in die Arbeit. Ich putzte jedes Zimmer, saugte und wischte überall Staub, hab das Badezimmer geschrubbt, hab das Geschirr gespült. Sechs Stunden hab ich mich in den Haushalt gekniet, nur um meine Sorgen zu vergessen. Das half. Ich war so fertig, dass ich mich danach, so ca um 16 Uhr einfach nur noch aufs Bett fallen ließ und schlief. Zwei Stunden, dann bekam ich neue Arbeit, denn da kamen meine Zeitungen an und wieder arbeitete ich mich kaputt. Diesmal drei Stunden. Jetzt ist es 22:30 Uhr und ich bin völlig im Eimer. Aber es geht mir besser. Gute Nacht, Leute.

22.7.14 14:26

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